Sellenbüren, freiherren von  
 
  • Nach der stammburg im gleichnamigen dorfe am üetliberg benanntes geschlecht
  • Wappen: in gold schwarzer bärenkopf
  • 1. Reginbert diente im heere «Ottos I»., zog sich nach verlust einer hand in den schwarzwald zurück, gilt als gründer des klosters st. blasien, dem er güter in sellenbüren, stallikon, urdorf, birmensdorf und bonstetten vermachte. Gestorben 964 in st. blasien
  • 2. Konrad erbaute um 1120 auf eigenem gute das kloster engelberg, dem er seine güter im engelbergertal, am zugersee und zwischen reuss und albis vermachte. Konrad soll dann selber ins kloster eingetreten und dort am 2. mai 1126 ermordet worden sein; vermutlich letzter des geschlecht
  • 3. Heinrich, bruder von nr. 1 (?), bereicherte ende des 10. jahrh. die klöster muri und st. blasien, ist eventuell mitstifer des erstern